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Florian Eitel

Programmvorstellung: tig

Ich liebe Git! Ich kann nur jedem empfehlen sich einmal intensiv mit Git auseinander zu setzen. Ich hätte niemals gedacht das ein Versionsverwaltungssystem mein Leben so verändern kann :D. Allerdings ist Git recht kompliziert deswegen wird an dieser Stelle auch nicht Git selbst vorgestellt da man dazu sicher einige Bücher bräuchte. Ich möchte lieber das recht unbekannte aber umso genialere ncurses Frontend für Git erwähnen: tig

Image 1. Beispiel eines Git Repos in tig.

Mit tig kann man durch die einzelnen Branches blättern und sich jeden Commit einzeln anschauen. Zusätzlich bietet es auch eine farbige Version von git log. Man kann sich das Repository in einem bestimmten Commit anzeigen lassen und dort sogar Dateien anschauen beziehungsweise in einem externen Editor öffnen. Zudem gibt es eine blame-view aller Dateien in der man sehr schön sieht wann wer was geändert hat.

Angefangen von einer sehr hilfreichen Suchen-Funktion bis hin zu Zeilennummern bietet das Programm wirklich eine Vielzahl von netten Möglichkeiten. Jeder der Git nutzt sollt sich auf jeden Fall das Programm anschauen. Und der Rest sollte anfangen Git zu nutzen!

Comments:

(howto comment?)

In ncurses steckt nicht umsonst das Wort “curse”. Ich werd damit nicht warm. Sämtliche Versuche Git in eine GUI zu packen, haben für mich nicht funktioniert. :(

Postet on by kb.

Tig ist auch weniger eine komplette GUI zu Git sondern viel mehr ein kleiner viewer der nicht den Anspruch hat sämtliche Funktionen abzubilden. Und soweit finde ich funktioniert das echt gut!